>Startseite >Sitemap
Allianz Esa
 
Seite weiterempfehlenSeite drucken
 
Sicherheit von Gütern auf Fahrzeugen durch ein Überwachungssystem (z.B. GPS/GSM) mit Aufschaltung zu einer ständig besetzten Notrufzentrale
Illustratives Bild
Die Thematik der Maßnahmen für die Sicherheit von Gütern auf Fahrzeugen durch ein Online Überwachungssystem (z.B. GPS/GSM) mit Aufschaltung zu einer ständig besetzten, VdS anerkannten Notrufzentrale gewinnt gerade durch die hohen Schadensfälle einen sehr aktuellen Charakter. In der Kombination mit einem vorher definierten Notfallplan für den Alarmfall und weiteren Sicherungsmaßnahmen (bewachter Parkplatz, umfriedeter Speditionshof usw.) ist dies eine geeignete Maßnahme, dass die Obliegenheit für die Sicherung eigener oder in Einfluss und Verantwortungsbereich befindlicher fremder beladener Kraftfahrzeuge, Anhänger und Wechselbrücken/-Container gegen Diebstahl oder Raub, insbesondere auch zur Nachtzeit, an Wochenenden und Feiertagen, zu erfüllen.
Wenn Güter in einem geschlossenen Gebäude oder umfriedeten Firmengelände gelagert werden, dann wird u.a. auch eine Perimeter Sicherung und/oder von der VdS Schadenverhütung GmbH anerkannte Einbruchmeldeanlage mit Aufschaltung zu einem Wach- und Sicherheitsunternehmen umgesetzt. Diese Anforderung muss auch bestehen, wenn sich die Güter auf/in einem Fahrzeug (Lager auf der Straße) befinden.
Am 24. Mai 2017 wurde das Gesetz zur Änderung des Güterkraftverkehrsgesetzes, des Fahrpersonalgesetzes, des Gesetzes zur Regelung der Arbeitszeit von selbständigen Kraftfahrern, des Straßenverkehrsgesetzes und des Gesetzes über die Errichtung eines Kraftfahrt-Bundesamtes im Bundesgesetzblatt Teil I Nr. 29 veröffentlicht
Unter anderem ist nun gesetzlich geregelt, dass seit dem 25. Mai 2017 das Verbringen der regelmäßigen wöchentlichen Ruhezeit im Fahrzeug auch in Deutschland rechtswidrig ist und mit einem Bußgeld sowohl für den Fahrer als auch für den Unternehmer geahndet wird. Die regelmäßige Wochenruhezeit muss an einem Ort mit geeigneter Schlafmöglichkeit außerhalb des Fahrzeugs verbracht werden.
Es wird nun also noch häufiger der Fall sein, dass Fahrzeuge von Spediteuren, Frachtführern ohne weitere Sicherungsmaßnahmen über Nacht verlassen abgestellt werden. Hiermit wird die Obliegenheit aus den Versicherungsverträgen „für die Sicherung eigener oder im Einfluss und Verantwortungsbereich befindlicher fremder beladener Kraftfahrzeuge, Anhänger und Wechselbrücken/-Container gegen Diebstahl oder Raub, insbesondere auch zur Nachtzeit, an Wochenenden und Feiertagen zu sorgen“ verletzt. Die Folge wäre, dass der Versicherer im Fall des Einbruch/Diebstahl in das Fahrzeug bzw. Diebstahl des kompletten Fahrzeuges von der Verpflichtung zur Leistung frei wäre.
Sicherheit von Gütern auf Fahrzeugen durch GPS-Überwachung plus Aufschaltung zu einer Notrufzentrale
Die Zahl der Frachtdiebstähle in Europa ist laut TAPA (1) 2016 um 72 Prozent gestiegen. Die Schadenssumme beträgt mittlerweile durchschnittlich ca. 68.000 Euro bei bis zu 90.000 Taten pro Jahr. Als Transitland mit vielen unbewachten Autobahnrastplätzen ist Deutschland eines der europäischen Schwerpunktländer für Frachtdiebstähle.
Die Hildesheimer Firma EuroTraffic und die VdS-anerkannte Notruf- und Serviceleitstelle des international tätigen CONDOR Schutz- und Sicherheitsdienstes in Essen entwickeln und überwachen kundenspezifische Lösungen für den Logistikbereich.
CONDOR gewährleistet europaweit die 24/7-Überwachung von GPS- und alarmgesicherten Fahrzeugen und stellt sowohl national mit eigenen Interventionskräften als auch international über die europäischen Notruf- und Service-Leitstellen des ETSA (2)-Netzwerks den unmittelbaren Support und Interventionen in Landessprache sicher.
Auf der Basis langjähriger Erfahrung und modernster Technik bietet die CONDOR-Gruppe neben alarmgestützter Ortung, Fahrernotrufsystemen und Geofencing auch komplette Online Routenüberwachungen an. Die hierbei vom Technik-Partner EuroTraffic bezogenen GPS-Systeme sind „ready to use“ und werden als festmontierte oder temporär nutzbare Boxen integriert. Mit diesem Konzept kommen Fahrer, Fahrzeuge und Waren sicher überall in Europa an – wo auch immer diese erwartet werden.
High-Tech für jeden logistischen Bedarf
Eines der typischen EuroTraffic-Produkte ist die „MapCom 25 RTB“, eine GPS-Box speziell für bis zu mehreren Monaten dauernde Logistiktransporte wie z.B. Container-Überführungen oder auch die mehrmonatige Baustellen- bzw. Baumaschinen-Absicherung. Die M25 RTB verfügt über vier extrem starke Magnete, die für den Wechseleinsatz oder per Verschraubungen für den Festeinbau konzipiert sind. Die Konfiguration der Alarm-Meldungen – redundant per SMS und GPRS – ist vielfach einstellbar z.B. durch Zeitfenster, Wegstrecken, Abheben per Kontakt, Signalunterbrechung oder „Jammen“. Weiterhin ist optional ein Funkmodul integrierbar, welches einen Fahrer-Notruf oder eine unbefugte Öffnung von Trailer-Türen signalisiert und an die CONDOR-Leitstelle weiterleitet. Für den fast unbegrenzten Dauereinsatz ist ein Solar-Modul aufsetzbar, das die MapCom permanent wieder auflädt.
Für den speziellen Einsatz in Kleintransportern oder Anhängern eignet sich insbesondere die kompakte EuroTraffic-MapCom17 RTB. Bei Trailern mit gitternetzverstärkten Planen oder bei Kühltransporten wie Lebensmittel- oder Medizin-Transporten hält EuroTraffic GPS-Boxen bereit, die über verschiedene Schnittstellen wie Kontakte, RS-485 oder CAN-Bus Fahrzeugdaten und Zustände an die CONDOR-Leitstelle übermittelt.
Den CONDOR- bzw. EuroTraffic-Kunden wird auf Wunsch ein Browser-basierendes Software-Tool zur Verfügung gestellt: Das „M1Web“ erlaubt je nach Konfiguration ein komplettes Flottenmanagement mit Anzeige der eingesetzten GPS-Boxen, Statusmeldungen und Reportfunktion.
Sichere Routenplanung und -überwachung
Besonders erfolgreich wird die Absicherung von Fracht und Fahrzeug, wenn die Spezialisten der CONDOR-Leitstelle die Routenplanung und deren Überwachung übernehmen: Bei Abweichung der vorgegebenen Route vom aktuellen Status wird sofort eine Alarmmeldung abgesetzt und die Intervention eingeleitet. Diese Funktionalität ist ebenso bei Temperatur abhängigen Transporten (Einhaltung der Kühlkette) inklusive automatisiertem Report möglich.
Die Art der jeweiligen Intervention – ob durch die CONDOR-Gruppe oder deren Partner oder durch lokale Rettungskräfte – erfolgt dabei gemäß eines mit dem Kunden zuvor vereinbarten Maßnahmenplans.
Diese vielfältigen Möglichkeiten zur Absicherung Ihres Hab und Gutes sind schon ab 30 Euro pro Monat und Box und Fahrzeug bei CONDOR buchbar. Die MapCom-GPS-Boxen kosten je nach gewünschter Ausstattung ab 350 Euro.
Ansprechpartner:
Frank Osterkamp
CONDOR Schutz- und Sicherheitsdienst GmbH
Thorsten Krug
EuroTraffic GmbH
(1) TAPA: Transported Asset Protection Association (Vereinigung für die internationale Transportsicherheit)
(2) ETSA: EuroTrafficSecurityAlliance, siehe auch: www.eurotraffic.biz
 
Seite weiterempfehlenSeite drucken